EKT Werkhof
Sulgen
Der dreigeschossige Neubau des Werkhofs Sulgen vereint nachhaltigen Holzbau mit robustem Beton und schafft für die EKT eine moderne Infrastruktur mit einer Einstellhalle für rund 15 Fahrzeuge sowie flexiblen Büroräumen für etwa 70 Mitarbeitende bei hoher funktionaler und sicherheitstechnischer Qualität.
Der Werkhof Sulgen wurde als kompakter und effizient organisierter Neubau für den Betrieb kritischer Infrastrukturen realisiert. Die Konstruktion kombiniert leistungsfähige Holzbauteile mit massiven Betonbauteilen für die Fundation und den Sockel, welche eine sichere Grundwasserabdichtung gewährleisten. Ein zentraler Erschliessungskern aus Recycling-Sichtbeton bildet das zentrale Element.
Im Erdgeschoss sind die Einstellhalle mit neun Fahrgassen sowie das Treppenhaus angeordnet. Die darüberliegenden Geschosse sind als Büroflächen konzipiert und lassen sich dank eines grosszügigen Stützenrasters und mobiler Trennelemente flexibel an unterschiedliche Nutzungsanforderungen anpassen. Eine zentrale Herausforderung lag in der Entwicklung einer wirtschaftlichen Tragstruktur bei gleichzeitig hoher Nutzungsflexibilität. Das hybride Aussteifungssystem aus Beton- und Holzwänden wurde sowohl statisch als auch brandschutztechnisch optimiert.
Aufgrund der Nutzung erfüllt der Werkhof erhöhte Brandschutz- und Sicherheitsanforderungen, darunter eine BMA-Vollüberwachung und ein Blitzschutzsystem. Das Projekt steht exemplarisch für eine nachhaltige, funktionale und zukunftsfähige Infrastruktur.
Holzbau
Massiv- und Stahlbau
Brandschutz (QSS2)
Baugrube
Bauherrschaft
EKT AG, Arbon
Architektur
kit | architects eth sia gmbh, Zürich
Ausführung
2024 – 2025
Fotos
© Till Forrer