Kälinareal - Hobelwerk Haus C und D
Winterthur

Wohnüberbauung in Holzbauweise mit Geschäftsflächen, Micro-Co-Living- und konventionellen Wohnungen, flexiblen Wohnateliers sowie Clusterwohnungen für Wohngemeinschaften

Mit dem Hobelwerk entstand auf dem früheren Areal der Kälin AG ein vielfältiges Wohn- und Gewerbequartier, das konsequent auf ressourcenschonende Bauweisen setzt. Die Gebäude C und D wurde in Holzbauweise realisiert und nutzen lokale Materialien sowie zahlreiche wiederverwendete Bauteile. Besonders Gebäude D setzt mit Re-Use-Elementen wie Fassadenmodulen, Türen und Fenstern aus Abbruchobjekten einen deutlichen Fokus auf Kreislaufwirtschaft. Der Verzicht auf ein Untergeschoss reduzierte den Betonbedarf wesentlich und führte zu sehr tiefen Erstellungsemissionen. Die Überbauung bietet Clusterwohnungen, Wohnateliers und gemeinschaftlich nutzbare Räume, die eine hohe soziale Vielfalt unterstützen. In einem Pilotprojekt des Bundesamts für Energie werden die Gebäude C bis E hinsichtlich Ökobilanz und Lebenszykluskosten untersucht, um die gewonnenen Erkenntnisse auf weitere Bauprojekte übertragbar zu machen. Mit seiner Kombination aus nachhaltigem Bauen, innovativen Energiekonzepten und sozialer Durchmischung gilt das Hobelwerk als Modell für den gemeinnützigen Wohnungsbau und wurde mit dem Watt d’Or 2026 ausgezeichnet.

Aussenansicht Hobelwerk Kälinareal
Beitrag der B3

Holzbau

Bauherrschaft
Baugenossenschaft mehr als wohnen, Zürich

Architektur
Ramser Schmid Architekten GmbH, Zürich / baubüro in situ, Zürich / Pascal Flammer Architekten, Zürich

Unternehmungen

Holzbau: Baltensperger AG Holzbau, Winterthur

Ausführung
2021 – 2023

Fotos
© Roland Bernath, Peter Tillessen, Michael Loss