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Landwirtschaftliches Zentrum SG

Salez

Die zwei- bis dreigeschossige Schulanlage in Holzbauweise wurde an die Grenze zur weiten Fläche der Landwirtschaftszone gesetzt. Um dem Lowtech-Ansatz auch im Bereich des Brandschutzes gerecht zu werden, wurde ein objektbezogenes Brandschutzkonzept erarbeitet und umgesetzt.

Mit der rechtwinkligen Erweiterung wird der Schul- und Internatstrakt mit Hausmeisterwohnung klar voneinander getrennt. Die unterschiedlichen Raumhöhen des Schultrakts erlauben eine durchgehende Gebäudehöhe, die sich beruhigend auf das heterogene Ensemble auswirkt. Der bestehende Werkhof wird zu einem Gegenüber, das Verwaltungsgebäude zu einer seitlichen Begrenzung. Der Neubau ist ein Pionierbau des Lowtech-Ansatzes. Mit Ausnahme der vollautomatisierten Lernküche kommt der Ausbau ohne maschinelle Anlagen aus. Das gilt insbesondere für die Klimatisierung und die Langlebigkeit des Gebäudes. Um Reparaturen zu vereinfachen und die Unterhaltskosten zu reduzieren, wurden sämtliche betrieblichen Infrastrukturen offen verlegt. Das gewählte Konzept mit einer «einfachen Technik» und möglichst viel natürlichen Baumaterialien kommt den zeitgemässen Nutzerbedürfnissen optimal entgegen.

Landwirtschaftliches Zentrum SG
Beitrag der B3

Brandschutzingenieur (QSS 2)

Bauherrschaft
Hochbauamt Kanton St. Gallen

Architektur
Andy Senn Architektur GmbH, St. Gallen

Unternehmungen

Holzbau: ARGE Blumer-Lehmann AG, Gossau und Abderhalden Holzbau AG, Wattwil

Ausführung
2017 - 2019

Fotos
Seraina Wirz, Alpiger Holzbau AG

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