Schulhaus Unterer Dammbühl
Wängi
Der dreigeschossige Neubau des Schulhauses Unterer Dammbühl entsteht in moderner Holzbauweise und ergänzt die Schulanlage Wängi mit zeitgemässen Unterrichtsräumen.
Die Tragstruktur in Holz sowie ein aussteifender Sichtbetonkern ermöglichen eine nachhaltige und robuste Bauweise.
Der Ersatzneubau Unterer Dammbühl bildet einen zentralen Baustein der Gesamterneuerung der Schulanlage Wängi und bietet zusätzlichen Raum für einen zeitgemässen Schulbetrieb mit Tagesbetreuung. Das Gebäude umfasst drei Geschosse und wird überwiegend in Holzbauweise erstellt, während der massive Gebäudekern zentrale Funktionen wie Erschliessung und Gebäudeaussteifung übernimmt. Die Konstruktion ist so ausgelegt, dass sie den Anforderungen an ein Gebäude geringer Höhe entspricht und die Nutzung als Schulgebäude gemäss VKF-Brandschutzvorschriften erfüllt.
Besondere Aufmerksamkeit galt der brandschutztechnisch sicheren Ausbildung der Holztragstruktur, einschliesslich gekapselten Holzbauteilen, Fluchtwegen in RF1 sowie der Sicherstellung aller Abschottungen und Anschlüsse im Bereich des Holz- und Massivbaus. Die vertikal angeordnete Fassade mit den gegen oben konisch geformten Lisenen sowie die beiden grosszügigen Vordächer bestehen aus dauerhaftem, unbehandeltem Douglasienholz. Die Decken, Fassaden und Innenwände wurden mit systematisch aufgebauten Schichtaufbauten und definierten Brandschutzklassifikationen entwickelt, sodass eine robuste und dauerhafte Konstruktion entsteht. Die Zugänglichkeit für die Feuerwehr sowie Lenzwasserversorgung werden gemäss Richtlinien gewährleistet. Der Neubau verbindet eine nachhaltige Bauweise mit funktionalen und betrieblichen Bedürfnissen und schafft ein hochwertiges Lernumfeld für kommende Generationen.
Die vertikal angeordnete Fassade mit den gegen oben konisch geformten Lisenen sowie die beiden grosszügigen Vordächer bestehen aus dauerhaftem, unbehandeltem Douglasienholz.
Holzbau
Brandschutz (QSS1)
Bauherrschaft
Volksschulgemeinde Wängi
Architektur
soppelsa architekten GmbH, Zürich
Ausführung
2023 – 2025
Fotos
© beat bühler fotografie